Transparenz in der Metallverarbeitung

Eine durchgängige Produktionskette schafft die Grundlage für verlässliche Planung und effiziente Abläufe. Gerade bei schwankenden Rohstoffpreisen, begrenzter Verfügbarkeit und dem Anspruch, Ausfallzeiten zu vermeiden, kommt es darauf an, Materialflüsse und Kapazitäten im Blick zu behalten. Wir unterstützen Sie dabei, Zusammenhänge klar abzubilden sowie vorhandene Potenziale gezielt zu nutzen.
Überblick

Typische Themen Ihrer Branche

Bei der Verarbeitung von Metallen müssen Materialflüsse, Produktion und Kapazitäten zuverlässig zusammenspielen. Verlässliche Daten und strukturierte Abläufe schaffen die Grundlage, um Verfügbarkeit sicherzustellen und Prozesse effizient zu steuern.

Material und Beschaffung

Materialverfügbarkeit im Blick

Rohstoffe müssen zur richtigen Zeit verfügbar sein. Wir schaffen Transparenz über Bestände, Beschaffung und Materialflüsse und unterstützen dabei, Versorgungsengpässe frühzeitig zu erkennen.

Produktion und Kapazitäten

Auslastung gezielt steuern

Maschinen, Personal und Produktionsaufträge müssen optimal zusammenspielen. Wir sorgen für klare Abläufe und unterstützen dabei, Kapazitäten besser zu planen und Ausfallzeiten zu reduzieren.

Daten und Prozesse

Transparenz über die gesamte Prozesskette

Wir schaffen durchgängige Datenflüsse und klar strukturierte Prozesse in SAP – von der Beschaffung über die Produktion bis zum Versand.

Projekte und Referenzen

Branchenerfahrung in der Praxis

Unsere Projekte zeigen, wie wir branchenspezifische Anforderungen verstehen und in praxistaugliche SAP-Prozesse überführen. Dabei verbinden wir Branchenwissen mit unserer SAP- und Beratungskompetenz.

HÄHL GmbH
S/4HANA-Conversion

Zukunftssichere SAP-Systemlandschaft für die nächste Entwicklungsstufe

Die Herausforderung

Die bestehende SAP-Systemlandschaft von HÄHL sollte für zukünftige technologische und strategische Anforderungen weiterentwickelt werden. Mit dem bevorstehenden Wartungsende von SAP ERP stand zugleich die Migration auf SAP S/4HANA an. Ziel war eine moderne Systemlandschaft bei möglichst geringer Beeinträchtigung der bestehenden Prozesse.

Der bewährte Weg: S/4HANA Brownfield-Implementierung

In einem Readiness Check analysierte itprocess die bestehende SAP-Landschaft und bewertete die möglichen Transformationsansätze. Aufgrund der weitgehend standardisierten Prozesse fiel die Entscheidung auf eine Brownfield-Conversion in mehreren Phasen. Nach dem Aufbau von Sandbox- und Testumgebungen folgte die technische Conversion mit umfangreichen Integrations- und Migrationstests bis zum erfolgreichen Go-Live. Damit wurde zugleich die Grundlage für zukünftige Optimierungen und Innovationen geschaffen.

Das Ergebnis

Eine zukunftssichere und leistungsfähige SAP-Systemlandschaft. Schnellere Datenverarbeitung und Echtzeitanalysen schaffen neue Möglichkeiten für die tägliche Arbeit, während SAP Fiori für ein modernes und benutzerfreundliches Interface sorgt. Vereinfachte Prozesse und Datenmodelle bilden die Basis für zukünftige digitale Business-Szenarien.

DIEHL Metering GmbH
S/4HANA-Conversion über sechs Länder

Eine gemeinsame Plattform für die internationale Gruppe

Die Herausforderung

DIEHL Metering wollte seine SAP-Systemlandschaft für die zukünftigen technologischen und strategischen Anforderungen weiterentwickeln. Mit dem bevorstehenden Wartungsende von SAP ERP stand die Migration auf SAP S/4HANA an. Die Transformation über sechs Länder, mehrere Buchungskreise und ein hohes Datenvolumen erforderte dabei eine sorgfältige Planung und internationale Koordination. Ziel war die Modernisierung bei stabilem Geschäftsbetrieb und minimaler Beeinträchtigung der operativen Prozesse.

Brownfield-Conversion, international koordiniert

In einem umfassenden Readiness Check analysierte itprocess die Systemlandschaft, Datenstrukturen und länderübergreifenden Prozessabhängigkeiten. Aufgrund der weitgehend standardisierten Prozesse wurde eine Brownfield-Conversion gewählt. Mehrere Sandbox-, Entwicklungs- und Testsysteme ermöglichten umfangreiche Testmigrationen sowie Performance-, Integrations- und Regressionstests. Die eigentliche Conversion erfolgte in einem eng abgestimmten Go-Live-Fenster über ein Wochenende.

Das Ergebnis

Eine leistungsfähige und zukunftssichere SAP-Plattform für die beteiligten Tochterunternehmen – bei minimaler produktiver Ausfallzeit. Die neue Plattform verarbeitet große Datenmengen deutlich schneller und schafft mehr Transparenz über Länder- und Unternehmensgrenzen hinweg. Gleichzeitig bildet sie die technologische Grundlage für weitere Harmonisierung, Digitalisierung und Innovation.

KLEINER GmbH
Durchgängige Chargenlogistik

Digitale Prozesse für die Stanztechnik

Die Herausforderung

In der Stanztechnik sollten die logistischen Prozesse durchgängig und unter Berücksichtigung der Chargenführung abgebildet werden – vom Wareneingang über die Produktionsversorgung bis zum Warenausgang. Ziel war ein ganzheitliches Logistikkonzept, das den Stanzprozess chargengerecht unterstützt, den Materialfluss vereinfacht und Roh-, Halb- und Fertigmaterial eindeutig identifizierbar macht.

Ein ganzheitliches Logistik- und Chargenkonzept

Auf Basis von SAP Stockroom Management richtete itprocess die Produktionsversorgung über Produktionsversorgungsbereiche und definierte Chargenebenen ein. Rückmeldungen und Materialanforderungen erfolgen über Terminals sowie eine mobile Scanner-App für Handscanner. Materialien und Lagereinheiten werden physisch gekennzeichnet und Lieferungen mit Chargen über das SAP Handling Unit Management erfasst und durchgängig nachverfolgt.

Das Ergebnis

Durchgängig in SAP definierte Logistikprozesse, die den Anforderungen eines modernen Automobilzulieferers entsprechen. Einheitliche Labels und Dokumente sorgen für standardisierte Abläufe, während die mobile Datenerfassung papierbasierte Prozesse durch digitale Lösungen ersetzt.

KLEINER GmbH
Projekt und Fertigung durchgängig verbunden

Automatisierte Prozesse für mehr Steuerbarkeit

Die Herausforderung

Im Werkzeugbau werden zahlreiche Prozesse über Netzplanvorgänge im Projektmanagement abgebildet. Mit steigender Auftragslage nahm die Komplexität weiter zu. Gleichzeitig sollten Projekt- und Fertigungsprozesse enger miteinander verzahnt und die Anlage von Stammdaten effizienter gestaltet werden.

Vom Projektsystem bis in die Fertigung

itprocess verlagerte die Netzplanvorgänge aus dem Projektsystem nach PP und legte projektbezogene Fertigungsaufträge für Einzelteile an. Diese werden direkt aus dem Projekt erzeugt und über Scanner bzw. Zeiterfassung rückgemeldet – bei gleichbleibender Projektkostentransparenz. Die Stammdaten entstehen über eine VISI-Schnittstelle weitgehend automatisiert. Die Lösung ist in die übergeordneten Themen S/4HANA-Conversion, Digital Roadmap und Chargenverwaltung eingebettet.

Das Ergebnis

Eine durchgängige Integration von Projekt und Fertigung reduziert die Komplexität und erhöht die Steuerbarkeit. Rückmeldungen erfolgen effizienter, während automatisierte Stammdatenprozesse den manuellen Aufwand reduzieren und gleichzeitig die Datenqualität erhöhen.

FAQ

Häufige Fragen

Die Metall- und besonders die Edelmetallverarbeitung stellt Sonderanforderungen an das SAP-System, etwa bei Bewertung, Chargen- und Materialverfolgung sowie branchenspezifischen Abläufen. itprocess hat solche Anforderungen in Kundenprojekten umgesetzt und richtet die SAP-Lösung passgenau auf diese Spezifika aus.

Über eine durchgängige Chargenführung vom Wareneingang über die Produktionsversorgung bis zum Warenausgang. Roh-, Halb- und Fertigmaterial bleibt eindeutig identifizierbar, unterstützt durch Terminals und mobile Handscanner. So bleibt der Materialfluss auch bei hoher Variantenvielfalt nachvollziehbar.

Weil branchenspezifische Anforderungen sonst über aufwändige Eigenentwicklungen nachgebaut werden. Wer die Branche kennt, findet die passende Kombination aus Standard, Konfiguration und gezielter Erweiterung. Das senkt Aufwand und Betriebsrisiko.

Eine Branchenlösung ergänzt das ERP-Standardsystem um branchentypische Funktionen und Prozesse. Ziel ist, möglichst viel über konfigurierbaren Standard abzudecken und nur dort gezielt zu erweitern, wo die Branche es wirklich erfordert.